Einsätze
Alarm- und Ausrückeordnung
Die Freiwillige Feuerwehr verfügt für die konkrete Gefahrenabwehr über insgesamt 16 Löschzüge und einen Umweltschutzzug.
Das Stadtgebiet von Wuppertal ist in fünf Brandschutzbereiche unterteilt, in denen jeweils mehrere Löschzüge tätig sind. Die Löschzüge arbeiten innerhalb ihres Ausrückebereiches selbständig unter der Leitung ihres Zugführers. Der Umweltschutzzug nimmt seine Aufgaben innerhalb des gesamten Stadtgebietes wahr.
Die Kernbereiche Barmen und Elberfeld - die für die Berufsfeuerwehr sehr schnell zu erreichen sind - werden in erster Linie durch die Berufsfeuerwehr (BF) alleine abgedeckt, während die Randbereiche vollständig auch von den Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr (FF) abgesichert werden. In den Außenbezirken sind die Freiwilligen Feuerwehren in der Regel die Schnelleren.
Die einsatztaktischen Aufgaben ergeben sich aus der Alarm- und Ausrückeordnung. Hauptaufgabe ist die Brandbekämpfung und die technische Hilfeleistung.
Einsatztaktisch gibt es bei der FF Wuppertal eine Besonderheit: Aufgrund der Problematik, genügend Einsatzpersonal gerade tagsüber während der Arbeitszeit zur Verfügung zu haben, werden einzelne Löschzüge gemeinsam zu Einsätzen alarmiert. Einsatztaktisch sind im Wuppertaler Stadtgebiet somit neun Löschzüge und vier sogenannte Stadtteilfeuerwehren (diese sind "alleinstehend" und erreichen fahrzeugtechnisch keine Zugstärke) einsatzbereit.
Die Züge übernehmen auch Zusatzaufgaben, wie
- ABC-Schutz
- Bevölkerungs-Warndienst
- Brandsicherheitswachen
- Ersthelfer vor Ort („First Responder“)
- Löschwasser-Rückhaltung
- Katastrophenabwehr/-schutz
- Sondereinsatzgruppe Rettung
- Versorgung und Nachschub
- Wasserrettung
- und anderes mehr

